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Lamprechtshöhle

Die Lamprechtshöhle im Salzburger Saalachtal...

... ist mit einer Gesamtausdehnung von rund 56 Kilometern eines der größten Höhlensysteme Europas. Polnische Höhlenforscher entdeckten 1993 einen weiteren Zugang in 2.178 Metern Seehöhe. Damit gilt die Lamprechtshöhle derzeit als die größte Durchgangshöhle der Welt.


In dem für Besucher erschlossenen Schauhöhlenteil wandert Ihr auf bequem begehbaren Steganlagen ungefähr 700 Meter in den Berg hinein und überwindet dabei eine Höhendifferenz von 70 Metern. Am Ende befindet sich eine breite Plattform, von welcher Ihr einen wunderbaren Blick auf einen Großteil der beleuchteten Lamprechtshöhle habt.

 

Hinweis: Bei starkem Regen bitte direkt bei der Lamprechtshöhle informieren, ob die Höhle geöffnet ist, da diese bei und nach starkem Regen hin und wieder aus Sicherheitsgründen wegen Überflutungsgefahr geschlossen werden muss.

 

 

Kinderprogramm in der Lamprechtshöhle

In den Sommermonaten werden in der Lamprechtshöhle Schatzsuchen veranstaltet, so können Kinder die Höhle auf spielerische Art erforschen. Weitere Infos dazu bekommt Ihr bei uns im Tourismusbüro.

 

 

Die Sage: Auf den Spuren von Ritter Lamprecht

Den Namen verdankt die Höhle dem Ritter Lamprecht, welcher auf der Burg Saaleck lebte. Hier findet man sogar heute noch Mauern und alte Ruinen. Nach einem Kreuzzug brachte Ritter Lamprecht kostbare Schätze nach Hause, die der Sage nach, an seine beiden Töchter vererbt wurden. Um den Schatz behalten zu können, versteckte Ritterfräulein Nimmersatt, eine der beiden Töchter, diesen in der damals unzugänglichen Höhle. Die arme blinde Schwester ging leer aus. Ritterfräulein Nimmersatt schleppte ihren Schatz in Begleitung von einem bösen glutäugigen Hund in den mystischen Teilabschnitt Frauenhöhle. Von der betrogenen Schwester wurde sie verflucht, daher muss sie den erworbenen Schatz nun bewachen, bis sie in der Christnacht zur zwölften Stunde erlöst wird.


Zahlreiche Glücksritter machten sich daraufhin auf den Weg zur Lamprechtshöhle, um den besagten Schatz zu finden. Viele wagten sich in das Dunkel des Berges und nur wenige kamen wieder zurück. Da die Legende derart viele Höhlenforscher anlockte, wurde dieser Abschnitt um 1700 von der Salzburger Landesregierung zugemauert und verschlossen. Dies löste bei den hartgesottenen Schatzsuchern nur ein Schulterzucken aus. Mit Spitzhacken bewaffnet versuchten sie den Eingang wieder freizulegen. Viele wurden erwischt und entsprechend mit der Lederpeitsche bestraft.

 

 

Abenteuerführungen im Forscherteil

Lediglich ein Gitter trennt die für Besucher zugängliche Höhle vom Forscherteil der Lamprechtshöhle. Naturhöhlenführungen werden das gesamte Jahr über angeboten, wobei die Herbst- und Winterführungen mit einer Dauer von 4-7 Stunden einen besonderen Reiz haben (Voranmeldung notwendig).

 

„Tiefere“ Einblick gibt es für Euch hier…

Zur Lamprechtshöhle
 

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