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Frau Vizebürgermeister kommt aus Flandern

Gekommen, um zu Bleiben

„Welcome, bienvenue, benvenuto, welkom, herzlich willkommen!“  So begrüßte Karin Berger die Urlauber im Salzburger Saalachtal in Ihrer Zeit als Vizebürgermeisterin bei der Ehrung langjähriger Gäste.  Früher war sie selbst Gast, später gestaltete sie die Kommune aktiv mit.

 

Von 2014 bis 2019 lenkte sie als Vizebürgermeisterin die Geschicke der Marktgemeinde Lofer mit. Ob es nun um ein Umwidmungsverfahren, um touristische Belange oder kulturelle Vorhaben geht: Die gebürtige Belgierin war mit Leib und Seele dabei. Sie störte eine hässliche Straßenunterführung – und holte die Jugend zum bunten Bemalen. Sie wollte den Zauber der Region auch den Kleinen näherbringen – und ließ mit Sponsorgeldern die Schüler einen „Kinderführer“ gestalten. Die Schönheiten des Landstrichs zu erhalten, war ihr eine Herzensangelegenheit. Ebenso, dass Aufwachsende auf der Straße noch „Grüß Gott“ sagen und Ehrenamt sowie Vereinsleben im Tal hoch gehalten werden.

 

Bereits mit 18 Jahren war sie in den 1000 km entfernten Pinzgau gezogen. Aus einem „Urlaubsflirt“ mit Hans Schlechter, dem damaligen Junior des Gasthofes Bad Hochmoos in St. Martin, war Liebe geworden. Die ehemalige Klosterschülerin mit Mädchennamen Mertens lernte in wenigen Monaten Deutsch und packte im Gastgewerbe kräftig mit an. Mit 21 Jahren kam Sohn Johannes zur Welt, der heute mit Vater Hans das traditionelle Wirtshaus mit Moorbad und Dreisterne-Hotel führt. Dort ist Karin Berger Rezeptionistin. Sie hat indes ein zweites Mal geheiratet und mit Hermann Berger, einem gelernten Tischler, Tochter Emma bekommen. Durch deren Volksschulzeit war sie umtriebige Elternvereins-Obfrau. „Ich kann gar nicht anders als mich zu engagieren“, sagt die heute 54jährige. Fiel ihr etwa eine unsichere Stelle im Radwegenetz auf, sorgte sie dafür, dass ein Brückengeländer hinkam. Für die heimische „Bläserklasse“ erwirkte sie den Kauf gleicher T-Shirts. Und weil sie ein schönes Ambiente schätzt, dekorierte sie alljährlich die Bühne der Frühjahrskonzerte. Diese Frau spricht fünf Sprachen – neben Flämisch und Deutsch auch Italienisch, Französisch und Englisch. Wohlbehütet war sie mit den Eltern und der Schwester in Berchem bei Antwerpen aufgewachsen. Sie genoss das städtische „Multikulti“ und spürte am großen Handelshafen „den Hauch der weiten Welt“. An der, eine Fahrstunde entfernten Nordsee blickte sie in die endlose Weite. Genau das vermisst sie hin und wieder in ihrer jetzigen Heimat: den Weitblick. Aber die Berge findet sie trotzdem „unglaublich anziehend“, sodass sie gelegentlich früh aufsteht und auf einem Gipfel den Sonnenaufgang erlebt.

 

Besucht die Heimat von Karin Berger - Die Gemeinde Lofer im Salzburger Saalachtal:

Lofer

veröffentlicht von
Christine Schweinöster
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