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Holländische Lockerheit

Gekommen, um zu Bleiben

Dieses starke „Wir-Gefühl“, die Geselligkeit und den Humor haben die van Loons aus Nordbrabant nach Lofer mitgebracht.

 

„Warum bin ich so fröhlich“, singt Herman van Veen, der Großmeister niederländischer Poesie. Und diese positive Grundstimmung spürt man auch bei seinen Landsleuten, den van Loons, im über 400 Jahre alten “Schmidsendlhaus“. In diesem Gebäude wurden über die Jahrhunderte die Hufe der Pferde beschlagen. Ende der 1920er Jahre läutete hier ein Mechaniker das Zeitalter der Motorisierung ein. Technische Sensationen verkaufte man in der Nachkriegszeit in diesem Haus: die neuen elektrischen Bügeleisen, Kochplatten und Waschmaschinen.

 

Das Ehepaar van Loon, Besitzer seit 2008, hat renoviert und neue Appartements geschaffen. Es war ein mutiger Neubeginn für Fred, den Straßenbaumeister, der jetzt mit seinen Gästen Ski fährt und ihnen in der warmen Jahreszeit die saftigen Almen zeigt. Trudy, seine Frau, umsorgt indessen Holländer, Deutsche und viele andere Nationen im Quartier mit guter Laune. Man merkt wie die beiden in ihrer neuen Rolle als Vermieter aufblühen. „In Holland, da war alles so stressig“, nennen sie den Grund für ihre Übersiedelung. Im Internet hatten sie Lofer und das zu kaufende Bürgerhaus entdeckt – und waren sofort Feuer und Flamme. Den ersten Blick auf die „Loferer Steinberge“, die erste Einfahrt in den historischen Markt, werden sie nie vergessen: „Mit den nostalgischen Ecken, den vielen malerischen Details, erschien uns der Ort wie ein Gemälde des holländischen Malers Anton Pieck“, erzählen sie. Die Kinder sprachen kein Wort Deutsch, was sich schnell änderte. Wendy, die Älteste, schrieb bereits nach einem Jahr ihre SMS im Dialekt der Einheimischen. Sanne, die zweite Tochter, besucht jetzt die Tourismusschule und mag Dirndlkleider. Bruder Tom ist verliebt in eine Oberpinzgauerin. So gut kann Integration funktionieren. „Die Freunde und Verwandten gehen uns schon ab“, geben die van Loons zu. Doch sie schätzen die Gemütlichkeit des Salzburger Saalachtals und die kleinräumige Idylle. Man kauft beim Bäcker und Metzger nebenan. Man genießt im Sommer das „Loferer Marktleben“, das sich zum Veranstaltungsmagneten entwickelt hat. Gewohnt hatten die van Loons im Ort Aarle-Rixtel, das 20 km entfernt von der Stadt Eindhoven liegt. „Eine eigene Baufirma zu führen war sehr hektisch. In Lofer sind wir trotz der Arbeit auch selbst immer ein bisschen in Urlaubsstimmung“, ist sich das Ehepaar van Loon einig.

 

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veröffentlicht von
Christine Schweinöster
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