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„Schilehrer zu sein ist der beste Job der Welt“

Gekommen um zu bleiben

Das sagt Karl-Emil Vang Slaikjaer, der die Nordsee und die Ebene Dänemarks mit der markanten Gebirgswelt des Salzburger Saalachtales eingetauscht hat.

 

Beides liebt er: Das Meer und die Weite seines Landes; die hohen Berge und die malerischen Almen hierzulande. Das ist ein Kontrastprogramm ganz nach dem Geschmack des 20jährigen, der vor zwei Jahren zum ersten Mal nach Lofer gekommen ist. Aufgewachsen mit zwei Geschwistern am westlichsten Punkt des dänischen Festlandes, in Blavandshuk, hatte er später in Frankreich Schifahren gelernt.

 

Durch Bekannte kam er 2018 in das Salzburger Saalachtal, absolvierte Schilehrer-Kurse und trainiert jetzt mit viel Begeisterung die Jugend. Seiner Arbeitsstelle, der Schischule Herbst, streut er Rosen, wenn er meint: „Wir alle, die Kollegen und Chefs, sind wie eine große Familie.“ Überhaupt fühlt er sich in der Region so richtig gut aufgehoben. „Alle sind so nett und gemütlich“, sagt er in gutem Deutsch und berührt damit eine Sphäre, die den Dänen überaus wichtig ist: Hygge, die Gemütlichkeit und Lykke, das Glück. Beides wollen seine skandinavischen Landsleute nie missen. Das ist auch der Grund, warum Dänemark nach internationaler Wertung regelmäßig zu den glücklichsten Ländern der Welt zählt. Auch dieser junge Mann strahlt das aus.

 

„Man muss immer positiv denken“, betont er, während er sich gerade g’schmackige „Kasnocken“ in der Pfanne servieren lässt. Mitgebracht hat er nicht nur den Optimismus sondern auch einen Hauch von Mythologie: Odin, der nordische Gott, ziert als Tattoo seinen linken Arm. Natürlich vermisst er immer wieder seine 1.200 km entfernte Familie. Gerne würde er mit ihr die vielen Eindrücke teilen: atmosphärische Sonnenaufgänge am Marmorsee in der Loferer Almenwelt etwa oder das ganz spezielle Feeling inmitten der winterlichen Schneepracht. Bademeister war er früher gewesen. Nämlich im dänischen Nordseebad Blavand, wo seine Eltern einen großen Ferienpark mit Badehotel und Wellnesscenter betreiben. Jetzt aber genießt er das Schifahren und Tourengehen und in der warmen Jahreszeit das Mountainbiken und Wandern. Gemeinsam mit seiner holländischen Freundin, einer Schilehrerkollegin, hat er in Lofer eine neue Heimat gefunden. Wobei: Heimat sei für ihn nicht unbedingt ortsbezogen, eher ein Gefühl, sagt er und begrüßt die ankommenden Freunde mit einem fröhlichen „Griaß Euch“.

veröffentlicht von
Christine Schweinöster
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