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Ungarns „Piroschka“ steht auf Lofer

Gekommen um zu bleiben

Ihr Anmut und ihre erfrischende Spontanität erinnern sogleich an den Star im Filmklassiker der 50er Jahre, „Ich denke oft an Piroschka“. Melinda Meszaros hat zwar keine Zöpfe, aber dieselbe Unbefangenheit. Und sie ist angekommen, wo sie immer hinwollte: in den Bergen. „Budapest ist schön“, sagt sie über ihre Heimat. „Dieser Landstrich im Pinzgau aber hat alles, was ich mir wünsche: die Natur in einer sensationellen Vielfalt; authentisches Leben; herzliche Menschen“, zählt sie auf. Wie kam es nun, dass sie ihr Leben von Grund auf änderte?

 

Als studierte Volkswirtin hatte sie für eine große Bank gearbeitet. Auch ihr amerikanischer Mann aus Texas - Kevin – war für eine internationale Firma tätig. Beide liebten sie das Wandern und Bergsteigen und machten gerne Urlaub in Österreich. „Warum nicht in die Alpenrepublik ziehen?“ Dieser Gedanke wurde immer dringlicher. Und eines Tages entdeckten sie im Internet den Verkauf der Frühstückspension „Haus Patricia“ in Lofer. „Aber bitte, wo ist Lofer?“, fragten sie sich und waren ganz entzückt, als sie diesen lieblichen Ort mit den historischen Häusern im digitalen Netz genauer ins Visier nahmen. Nach dem Kauf des Hauses 2014 wurden sie zu alpinen Vermietern. Und das mit Leib und Seele. Melinda Meszaros pflanzt Obst und Gemüse und bewirtet ihre Gäste mit selbstgemachter Marmelade und Hollerblütensirup.

 

Im Winter taucht sie in ihrer freien Zeit ein in die glitzernde Welt des Schnees und der Eiskristalle. Dann geht’s zum Skifahren, Lang- und Eislaufen oder zu einer Rodelpartie. „Dass wir in Lofer so herzlich aufgenommen wurden freut uns sehr“, sagt Melinda, die mit Kevin tatkräftig am Gemeinwohl mitarbeitet. So haben die beiden etwa die Betreuung des „Kalvarienberges“ übernommen. Nach einem strengen Winter müssen dort Bänke und Tischchen repariert werden. Dann sammelt Kevin jeden Sonntag den Müll, der sich am großen Parkplatz in Lofer angesammelt hat. Seine ungarische Frau wiederum ist dabei, wenn im Tourismusverband mit den Vermietern neue Strategien für die Region erarbeitet werden. Ihre Eltern sind in Budapest, was freilich ein kleiner Wehrmutstropfen ist. „Aber sie kommen ja zweimal im Jahr zu uns“, erklärt die zierliche Frau. Von Ungarn vermisst sie natürlich auch ihre Freunde. „Aber ansonsten nichts“, sagt sie in gutem Deutsch und zeigt wieder dieses fröhliche Lächeln der „Piroschka“.

veröffentlicht von
Christina Knauseder-Csipek
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