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Warme Füße verschenken!

Selbstgemachte Harz-Einreibung gegen kalte Füße

Kalte Füße beim Skifahren? Ein absolutes No-Go! Denn eisige Zehen in den Skischuhen vermiesen den schönsten Tag auf der Piste. Für alle, die für ihre Liebsten das perfekte Weihnachtsgeschenk zaubern möchten, verrät TEH-Praktiker Roland Pejcl ein altes Pinzgauer Hausmittel, das perfekt gegen die Kälte hilft: eine Harz-Einreibung mit Wacholder, Ringelblume und Quendel. 

 

Man kann die Kräuter aber natürlich auch in Apotheken kaufen oder über den Online-Shop der TEH beziehen. Das Harz ist das Wundsekret der Bäume, mit denen die Pflanzen eigene kleine Verletzungen bedecken und heilen. Wie Wundschorf bildet es sich nach einiger Zeit an der Rinde und kann dort in kleinen Mengen abgekratzt werden. Das Bienenwachs erhält man entweder direkt beim Imker seines Vertrauens von den Mittelsteckplatten der Waben oder kann dieses auch über die TEH-Homepage bestellen. 
 
200 g hochwertiges Olivenöl
50 g Fichten- oder Lärchenharz
5 g Bienenwachs
1 EL Wacholderholz
1 EL Wacholderbeeren, getrocknet
1 EL Ringelblumenblütenblätter, getrocknet
1 EL Quendel-Kraut, getrocknet
 

Eine rührende Angelegenheit

Für die Einreibung verwendet man hochwertiges Olivenöl – das je nach Vorbereitungszeit durch Kalt- oder Warmauszug zum Wacholderöl wird. Für den Kaltauszug muss man die im Mörser angequetschten Beeren und das Holz im Öl ansetzen und für sechs Wochen an einem sonnigen Platz stehen lassen. Soll es schneller gehen, fertigt man einen Warmauszug. Dabei erwärmt man das Olivenöl mit Beeren und Holz mehrfach für zwei bis drei Stunden über drei Tage, wobei es zwischendurch immer komplett auskühlen muss. 
 
Das fertige Wacholderöl erwärmt man mit dem Harz in einem Topf auf rund 50 °C, bis sich das Harz komplett aufgelöst hat. Jetzt fügt man die getrockneten Kräuter hinzu und lässt diese bei konstanter Temperatur unter ständigem Rühren ziehen. „Das Rühren ist wichtig, damit sich nichts am Topf des Bodens absetzt. So erfordert die Einreibung etwas Zeit und Aufmerksamkeit. Doch am wirksamsten ist eine selbstgemachte Salbe ohnehin, wenn man sie an liebe Menschen verschenkt“, meint Roland Pejcl lachend. Nach 20 Minuten lässt man die Mischung durch ein Sieb laufen und entfernt die Kräuter. Im verbleibenden Öl löst man das Bienenwachs auf. So bekommt die Einreibung ihre ideale Konsistenz, zwischen Creme und Massageöl. Das noch heiße Öl wird in saubere Gläser oder Tiegel gefüllt. „Ganz wichtig ist jedoch, dass man den Behälter erst nach dem vollständigen Abkühlen verschließt. Mit einem selbstgemalten Etikett mit Inhalt und Erstellungsdatum darauf wird diese Einreibung zu einem perfekten Geschenk! Sie macht sich super unterm Weihnachtsbaum, ist ideale Einstimmung für den Winterurlaub, kann aber auch mit einem Augenzwinkern an frisch verlobte Paare verschenkt werden, damit nur ja keiner vor der Hochzeit kalte Füße bekomme.
 

 

 

Mehr über die TEH

veröffentlicht von
Edith Danzer
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