BETA VERSION
Um unsere Webseite für Euch optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir dazu notwendige und funktionelle Cookies sowie Analyse Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmt Ihr der Verwendung dieser Cookies zu.

Darüber hinaus verwenden wir Cookies um Euch auch auf anderen Webseiten für Euch interessante Werbung anzeigen zu können. Klickt auf „Einverstanden“ um dem zuzustimmen. Weitere Informationen findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.
Einverstanden Schließen

Über Almwiesen zum Gipfelkreuz

Der Sennerinnenweg

„Der Weg ist das Ziel.“, soll schon der chinesische Philosoph Konfuzius gesagt haben. Wenn man im Wanderdorf Unken durch grüne Wälder und über blühende Almwiesen streift, offenbart sich der Wahrheitsgehalt dieser Worte beinahe hinter jeder Biegung und jedem Hügel. Noch ein kleines Stück, dann sind wir da. Ein wenig brennen die Oberschenkel schon, doch die traumhafte, pure Natur um uns herum macht jeden Schritt zu einem Genuss. Vor knapp einer Stunde haben wir uns am Parkplatz Unkenberg getroffen, den Wanderrucksack gepackt, die Bergschuhe geschnürt und sind der ausgeschilderten Route des „ Sennerinnen-Wegs“ gefolgt. Das erste Teilstück hat uns entlang der Forststraße durch das Waldgebiet des Unkenbergs geführt. Und hier marschieren wir jetzt bergauf, unserem ersten Etappenziel entgegen.

 

 

Über Almwiesen zum Gipfelkreuz

Die Vögel zwitschern im grünen Blätterdach über uns ihre Lieder, ansonsten herrscht wohltuende Stille. Und mit jedem Schritt, den wir tun, fällt der Alltag mehr von uns ab. An der Abzweigung Thälernalm folgen wir dem Almweg. Die Strecke bis zum Almsattel ist etwas steiler, wir kommen aber dennoch gut voran. Die Almhütten der Thälernalm verteilen sich pittoresk auf der grünen Almwiese, dort und da blühen bunte Blumen. Wir suchen uns ein Plätzchen unter einem schattenspendenden Baum und gönnen uns einen Schluck aus unseren Wasserflaschen. Kurz die Beine ausstrecken und ins weiche Gras legen – herrlich! Eine Weile genießen wir das Panorama um uns herum und lauschen dem Zwitschern der Vögel. Dann schultern wir wieder unsere Rucksäcke und wandern weiter in Richtung Thälnerkogel. 1.337 Meter hoch ist dieser aussichtsreiche Gipfel, den ein schönes, neues Almkreuz ziert. Auch hier lohnt sich eine kurze Pause – der Ausblick ist beeindruckend! Das gesamte Talbecken liegt ausgebreitet vor uns, im Hintergrund erheben sich die majestätischen Berge.

 

Am Logenplatz eine Rast einlegen

Seufzend reißen wir uns von diesem traumhaften Ausblick los und wandern weiter zur Astennalm und zur Hornwiesalm. Wer noch einen sportlichen Abstecher machen möchte, könnte jetzt auf das 1.542 Meter hohe Dietrichshorn, auf dem Rücken der Unkenberger Mähder, steigen. Vom Almsattel aus, auf dem wir uns gerade befinden, führt ein Steig hinauf auf den bewaldeten Felskopf, den man schon von weitem sehen kann. Wir entscheiden uns heute gegen diese Variante und setzen unseren Weg gemütlich fort. Schon liegt der nächste Aussichtsplatz vor uns – die Hoisenhöhe auf dem Unkenberger Mähder. Hier machen wir noch einmal Rast, holen unsere Jause aus dem Rucksack und machen es uns auf den schönen Holzsessel vom Logenplatz Unkenberger Mähder gemütlich. Der Wind trägt das träge Muhen der Kühe an unsere Ohren und wir schmiegen uns zufrieden noch etwas tiefer in den Sessel.

 

Alltag, du hast jetzt Pause

Nachdem wir eine Zeitlang dem süßen Nichtstun gefrönt haben, machen wir uns für die letzte Etappe unserer Sennerinnenweg-Wanderung bereit. Von nun an führt der Almweg bergab in Richtung Parkplatz – unserem Startpunkt. Wenn wir am Parkplatz angekommen sind, werden wir achteinhalb Kilometer in etwa drei Stunden zurückgelegt und 500 Höhenmeter bezwungen haben. Doch noch genießen wir die letzten Meter, die letzten Schritte. Wir haben es nicht eilig. Denn dort vorne am Parkplatz, da wartet der Alltag wieder auf uns. Aber wenn wir wieder einmal eine kleine Auszeit brauchen, wissen wir, wo wir sie finden.

 

Brecht auf zum Sennerinnen Weg

 

 

 

Das Wanderdorf Unken: die Magie des Gehens erleben

Seit 2019 darf Unken offiziell das Gütesiegel der „Österreichischen Wanderdörfer“ tragen. Seit 1991 steht der Verein unter anderem für die Entwicklung von zeitgemäßen Wanderangeboten. Insgesamt fünf zertifizierte Wanderwege gibt es in und rund um Unken.

 

Möglichkeiten gibt es viele – vom gemütlichen, einstündigen Dorf-Rundweg, der besonders familienfreundlich ist und obendrein mehrere Einkehrmöglichkeiten bietet, bis hin zu mittelschweren Routen, zum Beispiel von Unken auf das Wetterkreuz und Peitingköpfl. Bei allen Touren rund um das Wanderdorf ist einer immer mit von der Partie: Luxi der Wanderluchs, das hilfreiche Wander-Maskottchen, das uns unterwegs mittels Infotafeln regelmäßig mit allerlei Wissenswertem versorgt. Etwa zur Geschichte der Region und uns auf besonders schöne Aussichtspunkte aufmerksam macht. Bei der Tages-Rundwanderung „Rund um den Achberg“ kann man beispielsweise die wilden Wasser, für die das Salzburger Saalachtal weithin berühmt und beliebt ist, hautnah erleben – im wahrsten Sinne des Wortes. Man wandert unter anderem durch die wildromantische Aschauerklamm und die Innersbachklamm in Reith bei Unken. Dort versteckt sich am Klamm-Eingang ein kleiner Felspool, der geradezu ideal ist, um Pause zu machen und die Beine ins kühle Nass zu halten. Aber auch beim Rückweg über den Gaissteig kommen Freunde der wilden Wasser voll auf ihre Kosten.

 

veröffentlicht von
Christina Knauseder-Csipek
Ihr möchtet immer auf dem Laufenden sein, was bei uns im Salzburger Saalachtal los ist? Dann meldet Euch an für unseren WhatsApp Service und erhaltet lässige Tipps & Infos für Euren Urlaub. Auch Eure Fragen beantworten wir jederzeit gerne.