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Heidi & Almöhi auf Zeit

Hüttenurlaub im Salzburger Saalachtal

Bei einem Hüttenurlaub im Salzburger Saalachtal den Almsommer mit der ganzen Familie hautnah genießen!


Rasend schnell vergeht die Zeit und mit Karin und Gerhards Rückkehr beschließen wir, den Grill anzuheizen. Fleisch und Würstel brutzeln duftend über dem Feuer und mein Mann zeigt den Kindern, wie sie Stockbrot am offenen Feuer zubereiten können. Lange schon haben wir nicht mehr so intensiv Zeit miteinander verbracht. Müde verziehen sich die Kids bald freiwillig in die Betten – das muss die frische Landluft sein, denn daheim sind sie nie ins Bett zu bekommen. Wir genießen die sternenklare Nacht – wie nah sich am Berg der Himmel anfühlt. Hier, wo keine störenden Lichtquellen die Dunkelheit erhellen, scheint die Milchstraße so nah, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. 

Kuscheliger Regentag
Leise klopfen die Regentropfen am nächsten Tag ans Fenster und dicke Nebelschwaden hängen zwischen den Tannen. Die Luft ist kalt und wie frisch gewaschen. Nach einem besonders ausgiebigen Frühstück heizen wir den Ofen gut ein und beschließen, alle zusammen einen gemütlichen Regenspaziergang zu unternehmen. Also rein in dicke Pullover, Regenmäntel und Gummistiefel damit uns der Regen nichts anhaben kann. Lachend springen wir durch die Pfützen am Weg und atmen den würzigen Duft des Waldes. Ich entdecke die kleinen gelben Kappen als erstes und rufe freudig: „Pfifferlinge!“ Eierschwammerl werden diese hier im Salzburger Saalachtal genannt und eifrig pflücken wir ein paar Hand voll aus dem nassen Moos. Jetzt nichts wie zurück in die warme Hütte, Schwammerl putzen und kochen! Wir lassen uns die Pilze in Soße mit Knödel schmecken und ziehen uns am Nachmittag mit Büchern in unsere Betten zurück. Der Regen trommelt immer noch leise aufs Dach und das gleichmäßige Geräusch macht uns alle schläfrig. So kuschelig kann ein Regentag nur auf einer Hütte sein!

Schon am nächsten Tag lacht die Sonne wieder für uns und Karin und Gerhard fahren mit den E-Mountainbikes ins Tal um frisches Brot zu holen und ihre Akkus aufzutanken. Die Kinder sind schon längst wieder vor der Hütte und spielen mit meinem Mann im angrenzenden Wald. Ich nutze das Alleinsein und lasse mich in der Sonne auf der Hüttenbank nieder. Ich schließe die Augen und seufzend merke ich, wie schnell ich mich an den Rhythmus des Almlebens gewöhnt habe. Aufstehen mit dem ersten Sonnenstrahl, Aktivität bei Sonnenschein, Rasten bei Regen, ins Bett gehen mit Einbruch der Nacht. Wie entspannt kann der Tag doch ohne Wecker und Uhr sein! Erst als Karin und Gerhard fröhlich klingelnd wieder an der Hütte ankommen, wache ich aus meinem friedlichen Tagtraum auf. Auch der Rest der Familie wird durch das Klingeln angelockt und wir beschließen, dass wir diesmal eine der bewirtschafteten Hütten in der Nachbarschaft für eine kräftige Almjause besuchen.

Einfach & gut
Bauernbrot, Butter, Speck, Käse und Milch – das stellt uns der Hüttenwirt auf den Tisch. Etwas frischer Schnittlauch, den er hinter der Hütte aus dem Kräuterbeet geholt hat, macht unsere Jause komplett. Zufrieden schmatzend machen sich alle über die hausgemachten Produkte her. Wie gut das Einfache schmecken kann! Der Wirt setzt sich zu uns und erzählt den Kindern Geschichten von den vielen Sommern, die er schon auf der Alm verbracht hat. Erst vor Einbruch der Dämmerung machen wir uns auf den kurzen Rückweg zu unserer Hütte. Es ist unser letzter Abend auf der Almsommerhütte im Salzburger Saalachtal. Bevor die Kinder gähnend ins Bett huschen, wollen sie wissen, ob wir den nächsten Urlaub auch wieder auf der Hütte verbringen können. Lachend blicken sich mein Mann und ich an und ich meine: „Ihr habt nicht einmal das Wort ,Langeweile’ in den Mund genommen, nie nach WLAN oder dem Fernseher gefragt und ihr seid jeden Abend glücklich und müde ins Bett gefallen. Ich denke, wir werden auch unseren nächsten Sommerurlaub in einer Hütte hoch oben über dem Salzburger Saalachtal verbringen und uns wie ,Heidi’ und der ,Almöhi’ fühlen.“
 
 
veröffentlicht von
Edith Danzer
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