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Meine erste Skitour auf die Wildalm

Spuren ziehen im glitzernden Schnee: Das Knirschen der Schneekristalle unter den Skiern und der eigene Atem sind die einzigen Geräusche. Die Sonne strahlt von einem wolkenlosen Himmel, vor uns liegt das traumhafte Bergpanorama der Chiemgauer Alpen. Und das Herz geht auf. Beim Skitourengehen ist der Weg das Ziel, lernen wir bei unserer ersten Skitour. Und dieses Ziel, das ist jeden Höhenmeter wert.  

 

Und hätten wir noch weitere Antworten auf die Warum-Frage gebraucht – sie wurden uns prompt geboten. Und zwar in Gestalt eines Rehs, das uns vom Waldrand aus beobachtet und kurz darauf in eleganten Sprüngen im Dickicht verschwindet. Oder in Form von frischen Spuren im ansonsten unberührten Schnee, die einem Hasen gehören. Und nicht zuletzt sind die Berge selbst die Antwort, die in majestätischer Stille rings um uns herum aufragen. Wir haben gute Fernsicht und lassen den Blick schweifen vom Heutal über den Chiemgau bis zu den Loferer Steinbergen. Herrlich! Nach ein paar Minuten Entspannung lässt uns der Hunger schließlich wieder aufstehen und die ersten paar Meter der Abfahrt in Angriff nehmen. Wir haben schließlich neben dem „Gipfelziel“ auch noch ein kulinarisches Ziel am Plan: die schöne Wildalm. 


Auf der Wildalm: Jause und Postkarten-Ausblick 

Den Einkehrschwung bei der Wildalm haben wir uns jetzt aber wirklich verdient. Direkt an der Piste gelegen, auf 1.260 Metern Seehöhe, bietet sich die Wildalm perfekt für eine (kulinarische) Rast an. Wir schnallen also die Skier ab, strecken uns einmal genüsslich und lassen uns dann in einen der feinen Liegestühle auf der Sonnenterrasse fallen, von wo aus wir einen herrlichen Panoramablick haben. Die Bergluft macht ja bekanntlich hungrig und der – für uns Anfänger doch herausfordernde – Aufstieg hat sein Übriges getan, damit uns jetzt ordentlich der Magen knurrt. Ist auch kein Wunder, bei den Köstlichkeiten, die das freundliche Wildalm-Team da laufend an uns vorbeiträgt. Berühmt, so hat man uns berichtet, ist ja der Wildalm-Burger. Aber auch die Jausenplatten lassen uns das Wasser im Mund zusammenlaufen. Und erst die hausgemachten Kuchen! Herrlich. Wir bestellen also ein wildes Crossover aus allem, weil wir uns einfach nicht entscheiden können. Tatsächlich ist alles, was uns vor der traumhaften Bergkulisse auf der Wildalm serviert wird, absolut zu empfehlen und eine Sünde wert. Übrigens: Auch drinnen ist die Wildalm ein echtes Schmuckstück. Im Winter lodert der Ofen in der Gaststube fröhlich vor sich hin und verbreitet mit seinem Knistern eine behagliche Atmosphäre.


Der Weg ist das Ziel

Und dann liegt sie vor uns, glitzernd und funkelnd in der Nachmittagssonne: die Abfahrt zurück in das Heutal, direkt auf der Skipiste. Wir grinsen uns über unsere Skier hinweg an, ziehen die klare Bergluft tief in die Lunge und holen mit unseren Skistöcken Schwung. Der Wind pfeift uns um die Ohren, als wir in mehr oder weniger eleganten Schwüngen die fein präparierte Abfahrt hinabgleiten. Und der kalte Wind kitzelt an unseren Zähnen, als wir lächeln. 

 

veröffentlicht von
Christina Knauseder-Csipek
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