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Regenwandern entlang der Saalach

Wandern mit Gummistiefel & Kapuze

Wasser ist Leben – das wusste auch schon Antoine de Saint-Exupéry - und ohne Regen würden auch wasserreiche Flüsse wie die Saalach versiegen und die sattgrünen Wiesen vertrocknen. Ich verbünde mich mit den Tropfen und wandere im Salzburger Saalachtal von Lofer nach St. Martin. Und wer sich bewusst auf den Regen einlässt, wird positiv überrascht sein, wie viel Spaß eine Regenwanderung machen kann. 

 

 

Mein Blick würde in die Ferne schweifen. Heute aber, die Berge sind ja nicht zu sehen, fokussiert sich meine Aufmerksamkeit auf das Naheliegende, und ich nehme jedes Detail der Fauna und Flora entlang der Saalach in mich auf. Fast kann ich die Jubelschreie der kleinen Pflänzchen hören. Für die Natur ist Regen eine pure Erfrischungskur und die Luft ist reingewaschen von Staub und Pollen.

 

Abstecher in die Strohwollner Schlucht


Mitten in dem kleinen Bauernweiler von Scheffsnoth steht ein Brunnen, und nur zu gerne stille ich hier am reinen Quellwasser meinen Durst. Während ich das kühle Wasser genieße, bewundere ich die wunderschönen Bauernhöfe ringsum. Üppiger Blumenschmuck ziert die alten Holzbalkone und auch die kleinen Bauerngärten quellen über vor bunter Blütenpracht. Über einen Wanderweg kehre ich nun wieder zur Saalach zurück und bin überrascht, wie ruhig das Wasser auf diesem Flussabschnitt ist. War die Saalach eben noch wild und ruppig, so zeigt sie sich hier entspannt und zahm. Ich wandere Richtung Strohwolln, am Campingplatz Grubhof vorbei und entschließe mich spontan zu einem Abstecher in die Strohwollner Schlucht. Durch den Regen ist diese Klamm noch imposanter, als an trockenen Tagen und ich genieße den Ausblick von den Holzstegen auf das wild schäumende Wasser. Etwa 40 Minuten brauche ich für den Aufstieg durch die Klamm und kehre über einen Wanderweg wieder retour. Die Regentropfen werden nun schwerer und der Nieselregen geht in den berüchtigten Salzburger Schnürlregen über. In St. Martin lasse ich daher die Kneippanlage diesmal links liegen, denn kaltes Wasser an den Beinen wäre heute wohl zuviel des Guten. 

 

Retourweg durchs Moor


Von St. Martin führt mich mein Rückweg entlang des Moosbachs. Hier wird immer noch Torf gestochen, der im Gasthof Hochmoos für heilsame Moorpackungen verwendet wird. Durch das Gumpinger Moos mit seinen vielen kleinen Heustadeln kehre ich nach Lofer zurück. Langsam lichten sich nun die Wolken und sogar der eine oder andere Sonnenstrahl findet seinen Weg durch den abklingenden Regen. Ich fühle mich belebt durch diese Wanderung und freue mich nun auf eine Einkehr mit deftigen regionalen Spezialitäten. Doch zuvor muss ich unbedingt noch etwas erledigen, das mich schon die gesamte Wanderung reizt. Ich nehme Anlauf und springe mit einem Juchitzer beidbeinig in die größte Regenpfütze am Weg vor mir. Eine Wasserfontäne spritzt rund um mich auf und ein vorbeikommender Radfahrer lacht wissend: „Innen drin bleiben wir immer noch das Kind, das den Regen wegen der Pfützen liebt!“

 

 


 

veröffentlicht von
Edith Danzer
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