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„Im Naturpark Weißbach komme ich zur Ruhe“

Pausengespräche 

Astrid Schwaiger und ihre Familie haben in Weißbach ihr Zuhause gefunden. Wenn sie eine Pause vom Alltag braucht, wandert Astrid durch den Naturpark Weißbach, sammelt Wildkräuter oder genießt einfach den Ausblick auf die majestätische Bergwelt. Wir durften sie zu ihrem Lieblingsplatz begleiten.

 

 

Als wir bei der kleinen Hütte ankommen, ist es früher Nachmittag. Die Sonne steht noch hoch am Himmel und schickt ihre Strahlen über die imposanten Berggipfel. Wir umrunden die kleine Hütte, von deren Dach das Tauwasser tropft. Der Baum nebenan ist voller Palmkätzchen, die sich im Wind wiegen. Es ist nicht zu übersehen: der Frühling steht vor der Tür. Doch noch sind die Wiesen von einer glitzernden Schneeschicht bedeckt. „Hier oben ist es zu jeder Jahreszeit schön, aber im Frühling ganz besonders“, sagt Astrid und lächelt. Die Weißbacherin hat es sich mit einer Tasse Tee auf der Bank hinter der Hütte gemütlich gemacht. Von der kleinen Holzveranda aus hat man einen herrlichen Blick auf das Birnhorn – dem mit 2.634 Metern höchsten Berg der Leoganger Steinberge. „Immer dann, wenn ich eine Pause brauche und etwas nur für mich tun möchte, komme ich hierher in den Naturpark“, sagt Astrid. „Ich spaziere dann den Weg nach Pürzlbach herauf bis zu einer großen Wiese. Dort gibt es einen Wasserfall, der ist wunderschön. Das ist mein Kraftplatz, hier komme ich zur Ruhe.“

 

 

Eine Artenvielfalt, so wie früher

Vor ihrer Terrasse hat Astrid einen kleinen Kräutergarten angelegt. Hier wächst ein Teil der Kräuter, die sie für Teemischungen, Salben oder Kräutersalze verwendet. „Die Wildkräuter, die hier wachsen, findet man unten im Tal gar nicht. Ob Arnika, Johanniskraut oder Quendel – man muss nur auf den Boden schauen.“, sagt Astrid und lächelt. „Im Naturpark gibt es noch artenreiche Almwiesen mit vielen Insekten. Das ist etwas Besonderes im Salzburger Land.“ Einen Teil ihrer Schätze verkauft Astrid im kleinen Naturpark-Kräuterladen im Dorf. Apropos Schätze: Der Naturpark Weißbach ist für die Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Deshalb ist das Symbol des Naturparks auch der seltene Apollofalter, der besondere Standort- und Nahrungsansprüche hat, die er hier findet.

 

Die Schönheit schützen

„Viele Landwirte säen bestimmte Wildkräutermischungen aus, damit eine artenreiche Wiese entstehen kann, keine reine Fettwiese“, erklärt Astrid. „Das sind alles kleine Mosaiksteine, die sehr wichtig sind für den Erhalt des Paradieses, das wir hier haben. Und es ist schön, dass das so gut funktioniert und alle mitmachen, das ist ja nicht selbstverständlich.“ Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Menschen hier mit dieser Schönheit aufwachsen und mit dem Wunsch, sie zu schützen, sagt Astrid. „Und das gibt man dann seinen Kindern weiter und die wieder ihren Kindern. So soll das sein.“ Langsam wird es kühler, der Wind hat aufgefrischt. Ehe wir´s uns versehen, verschwinden die letzten Sonnenstrahlen hinter den Bergspitzen. Astrid hat sich eine Jacke übergezogen. Für uns wird es schön langsam Zeit für den Heimweg. Astrid wird noch ein wenig bleiben. Und den Tag an ihrem Kraftplatz so lange wie möglich auskosten.

 

 

Kommt zur Ruhe im ...

Naturpark Weißbach

 

 

 

veröffentlicht von
Christina Knauseder-Csipek
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